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There are no translations available. Die Kühlung der Haut spielt eine entscheidende Rolle im Leistungsport unter hohen Temperaturen. Die Körperkerntemperatur in der Belastungsphase zu senken erhöht die Leistungsbereitschaft des Körpers. Dadurch kann eine deutliche Leistungssteigerung erreicht werden, wie bereits eine Vielzahl von Studien belegen Geringer als bei der Umgebungstemperatur ist der Toleranzbereich der optimalen Körpertemperatur. Da der Mensch zu den gleichwarmen Lebewesen gehört, wird seine Körperkerntemperatur bei konstant 37 Grad Celsius gehalten - unabhängig davon, ob es draußen warm oder kalt ist, ob er schwitzt oder friert. Dass dies möglich ist, wird durch die Thermoregulation, den Temgeraturausgleich im lnneren des Körpers gewährleistet. Jede Abweichung nach oben oder Unten, auch nur um wenige Grade, fordert einen hohen thermoregulatorischen Einsatz und damit ein hohes Maß an Energie, die dann dem Körper für andere Aktivitäten nicht mehr zur Verfügung steht. Dieser hohe thermoregulatorische Einsatz führt zu einer Verminderung der sportlichen Leistungsfähigkeit. Dadurch, dass der Körper selbst Prioritäten zum Überleben setzt, konzentriert der Körper sämtliche Energie auf die Herabsenkung der Körperkerntemperatur. Dabei sollte der Sportler / die Sportlerin seinem / ihrem Körper behilflich sein. Umgebungstemperaturen von über 30 Grad Celsius führen vor allem deshalb zu Leistungsminderungen, weil bei gleichzeitiger äußerer Hitze durch Muskelarbeit (Wärmeproduktion) ein Wärmeüberschuss entsteht. Diese im Muskel erzeugte Wärme wird über den Blutstrom an die Körperperipherie geleitet und dort über die Haut an die Umgebung abgegeben. Dies ist nur möglich, wenn einerseits eine Erweiterung der Hautgefäße stattfindet (Vasodilatation), und andererseits ein Temperaturgefälle der Körperkerntemperatur (37 Grad Celsius) zur kälteren Hautoberfläche entsteht. Dadurch wird die Haut (und die Körperperipherie) besser durchblutet. Diese Blutmenge wird nun allerdings dem zentralen Blutkreislauf entzogen. Dadurch kommt es zu einer Reduktion des Herz-Schlagvolumens und in dessen Folge zu einem Anstieg der Herzschlagfrequenz. Beides bedeutet eine Minderleistung des Herz-Kreislauf-Systems und damit auch der Ausdauerleistungsfähigkeit. Gleichzeitig steht das dem zentralen Kreislauf entzogene Blut, das nun in der Körperperipherie lagert, auch der arbeitenden Muskulatur nicht mehr zur Verfügung und führt zu deren Unterversorgung mit Sauerstoff. Dies bedeutet eine muskuläre Leistungsminderung. Zie einer wettkampforientierten Bekleidung, insbesondere bei ausdauerorientierten Sportarten, muss daher eine Kühlung der Hautoberfläche sein, um das zur Kühlung benötigte Blut möglichst im Volumen zu senken und der Muskulatur zur Verfügung zu stellen. Eine gute Wettkampfbekleidung ist besonders dadurch erkennbar, dass sie eben nicht nass auf der Ahut klebt, sondern möglichst schnell verdunstete und sehr leicht bleibt. Durch Verdunstung von Schweiß wird dem Organismus Wärme entzogen, und zwar pro Liter Schweiß ca. 580 Kilokalorien. Im sportlichen Umfeld, also bei körperlicher Arbeit spielt somit die Schweißverdunstung und in deren Folge die Verdunstungskälte auf der Haut die entscheidende Rolle bei der Wärmeabgabe. Die Haut selbst ist nicht effektiv in der Lage, Wasser zu verdunsten, da häufig Schweisstropfen aufgrund der fettigen Oberfläche eher von der Haut abtropfen. Eine hohe Kapillarwirkung des verwendeten Stoffes entscheided hier über die Leitfähigkeit und die Verdunstungsgeschwindigkeit des aufgenommenen Wassers. Hier ist es wichtig, mit einer ersten Schicht das Wasser aufzunehmen, zu verteilen und damit auch wirklich flächig für eine Verdunstung zu nutzen. Diesen Effekt nutzt De Soto mit dem Skin Cooler Material konsequent aus. Unser Skin Cooler™ Material ist fein gerippt, wodurch an der Hautoberfläche zusätzlich Raum für die kapillare Feinzirkulation gelassen wird. Dadurch kann die fein durchblutete Hautoberfläche eine extrem wichtige Funktion erfüllen, nämlich KÜHLEN. Dieser deutliche Kühlungseffekt wird durch einen optimierten Flüssigkeitstransport an die Stoffoberfläche und eine damit verbundene Verdunstung der Flüssigkeit erreicht. Durch die Rippung des Gewebes entsteht allerdings noch ein zusätzlicher positiver Aspekt. Es wird Luft in den Kammern des Strickgewebes eingeschlossen und somit erfolgt ein zusätzlicher Schutz vor Auskühlung bei trockenem Gewebe durch eine Isolationsschicht. Angenehmer Nebeneffekt ist eine sehr geringe Wasseraufnahme der Faser und damit verbunden eine sehr geringe Gewichtszunahme des Materials während der Belastung. Das macht die hohe Qualität der von uns eingesetzten Skin Cooler™ Faser aus. Wichtig ist auch, dass möglichst viel Körperoberfläche mit Material bedeckt wird. Häufig ist bei AthletInnen zu beobachten, dass der Schweiss an den Armen und den Beinen herabrinnt. Dieses Wasser steht nicht mehr zur Kühlung zur Verfügung und ist somit verschwendet worden. Mit unseren Leg Coolern und den Arm Coolern kann auch diese Flüssigkeit effektiv zur Verdunstung genutzt werden. www.desotoeurope.com |







